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Projekt idA - vom erfolgreichen Teilprojekt in den Regelbetrieb

Im Förderungszeitraum verzeichnete das sbh-Projekt 98 Teilnehmer. Davon konnten 75,5 Prozent in den 1. Arbeitsmarkt sowie in Aus- und Weiterbildung vermittelt werden. Dies zeigt den großen Erfolg des Projektes. Das EU-geförderte Teilprojekt Berlin des Modellvorhabens SGB II + III trägt den prägnanten Namen Projekt idA ("in die Arbeit"). Kooperationspartner des Projektes sind die Senatsverwaltung für Justiz Berlin sowie die Berliner Haftanstalten Hakenfelde, Heiligensee und Düppel. Alle drei Haftanstalten sind offene Vollzugseinrichtungen, die ausgewählte Inhaftierte im Rahmen eines Außenkommandos (sog. Häftlingsarbeit) in das Projekt idA vermitteln.

Im Projekt idA werden die Projektteilnehmer durch eine Kombination aus Arbeit, ergänzende Trainings und Einzelbetreuung in Arbeit oder Aus- und Weiterbildung vermittelt, um so die Begehung erneuter Straftaten zu vermeiden. Die Vermeidung des "Drehtüreffekts" wird nicht nur durch die Vermittlung berufsspezifischer Kenntnisse erreicht, sondern auch über die Stärkung sozialer Kompetenzen und das Erlernen individueller Handlungsalternativen. So beinhaltet das Projekt idA berufsrelevante Schwerpunkte, wie fachliche Anleitung bei der Arbeit, Berufswegplanung, Coaching und EDV-Schulungen. Aber auch die Erweiterung der soft skills; die Durchführung eines Sozialen Trainings, Kunsttherapie, Kultur- und Freizeitveranstaltungen sowie eine Projektzeitung mit dem Namen "Lohnstufe 4" sind Inhalte des Projekts.

Projekt idA wird auch nach Ablauf des Förderungszeitraums im Dezember 2007 weitergeführt, um auf diese Weise die Nachhaltigkeit der bisherigen Erfolge zu gewährleisten und ein gelungenes Instrument des Übergangsmanagements weiterzuentwickeln. Die Etablierung des Projektes in unser Angebot macht es möglich, dass die im Projekt idA gewonnenen Erfahrungen sowie das erfolgreiche Konzept auch in Zukunft einen wichtigen Beitrag zur Integration von Straffälligen leisten.