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Projekt "ISI- Integration statt Inhaftierung"

"ISI- Integration statt Inhaftierung" ist ein von der DKLB finanziertes und auf 3 Jahre angelegtes Modellprojekt. "ISI - Integration statt Inhaftierung" wendet sich an Menschen, die ihre Geldstrafentilgung im Rahmen von "Arbeit statt Strafe" abgebrochen haben oder eine vereinbarte Ratenzahlung mit der Staatsanwaltschaft nicht mehr einhalten konnten. Absehbare Folge wäre die Vollstreckung der Ersatzfreiheitsstrafe, also die ersatzweise Inhaftierung.

Ziel von "ISI- Integration statt Inhaftierung"

  • Unterstützung bei der Lösung sozialer Problemlagen
  • Tilgung einer uneinbringlichen Geldstrafe durch freie Arbeit
  • Vermeidung der Ersatzfreiheitsstrafenhaft
Instrumente von "ISI- Integration statt Inhaftierung"

  • Feststellung jeweiliger Hilfebedarfe und lösungsorientierte Hilfeplanung
  • Vermittlung an ausgesuchte Beschäftigungsgeber, bei denen Sozialpädagogen des Projekts vor Ort sind.
  • Dadurch schnelle bedarfsorientierte Intervention bei Schwierigkeiten ohne zwangsläufig die Geldstrafentilgung zu unterbrechen

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Projektskizze und der dazugehörigen Flussdiagramme.


Die Fallstudie von Dr. Eduard Matt können Sie hier einsehen.



Lesen Sie den Abschlussbericht zur wissenschaftlichen Begleitung des Projektes. ISI -Integration statt Inhaftierung- der sbh Berlin e.V.
von Prof. Dr. Heinz Cornel Berlin 2010


ISI -Integration statt Inhaftierung- wird seit Januar 2011 in einem Nachfolgeprojekt weitergeführt.